Das größere Verbrechen

Rezensionen

 

Österreich, Bosnien. Theres ist eine, die nie ausreden kann. Immer fährt ihr ein Vater, ein Ehemann, die Tochter über den Mund. Bis der zur Adoption gegebene Sohn wieder auftaucht, der Adoptivvater zu Tode kommt und das Schweigen unter den Teppichen hervorquillt. Horror des Patriarchats.

Platz 6 der Krimibestenliste von FAZ und Deutschlandfunk im Dezember 2018

Mit viel Finesse, Fingerspitzengefühl und vor allem Menschenkenntnis erzählt Goldmann diese Geschichte aus fein ineinander verschlungenen Erzählfäden, geht ganz nah ran, um die Beweggründe, aber auch die Zwänge, Zweifel, Unsicherheiten und Dilemmata zu beleuchten, in denen ihre Figuren feststecken.

Frank Rumpel

Es sind vor allem die Charaktere, die diesen feingesponnenen Roman ausmachen.

Sonja Hartl, CrimeMag

Anne Goldmann schildert in ihrer klaren und eindringlichen Sprache gekonnt die Abgründe des scheinbar normalen bürgerlichen Daseins, studiert die Grimassen der sogenannten Anständigkeit und enthüllt Geflechte von Lüge und Verdrängung. Allein die hier in die Handlung eingestreuten Erinnerungen an die heute weitgehend aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwundenen Bürgerkriegsgräuel auf dem Balkan lohnen die Lektüre dieses Kriminalromans.

Gerd Bedszent, neues deutschland

Ein fulminanter, nachklingender Krimi. Anne Goldmann zählt zu den raren Autorinnen, denen es gelingt, auf die stille, aber beunruhigende Weise Hand an die Verhältnisse zu legen.

Ulf Engelmayer, Stadt Radio Göttingen

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Mehr erfahren ...