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Lichtschacht

  
  
 
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  In ihrem Roman "Lichtschacht" variiert die österreichische Autorin Anne Goldmann das klassische "Fenster zum Hof"-Motiv zu
  einer gut komponierten, mehrperspektivisch erzählten Story aus dem Wiener Hier und Jetzt, bei der sie Elemente des Psychothrillers
  mit solchen der Milieustudie geschickt kontrastiert. Ulrich Noller, Funkhaus Europa

 
Obwohl die Geschichte in Wien spielt und viel lokales Detail bietet, unterbleiben Wien-Stereotypen und augenzwinkernder Humor,
  und die Autorin, die keine dieser Mätzchen nötig hat, weil sie sich für die Wirklichkeit interessiert, schielt auch nicht ständig
  aufs Kino. Gerade darum aber ist ihr eine Geschichte gelungen, zu der man am ehesten Analoges bei Claude Chabrol und Patricia
  Highsmith finden wird - eine Geschichte aus der Unheimlichkeit des Stadtlebens, mit großer Milieukenntnis, hoher Sympathie für
  jene Figuren, die sie verdienen, und präziser Darstellung von Niedertracht. Ein ungemein gekonnt, unprätentiös und in einem
  ganz eigenen Ton geschriebener Roman. Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung

  Sehr fein, genau und tiefenscharf. KrimiZEIT-Bestenliste

  Diese Figuren sind in vielen anderen so genannten Psychothrillern einfach nur blutrünstige und bestialische Typen. In diesem
  Buch kann man genau studieren, dass der Psychopath eine sehr faszinierende Persönlichkeit ist. Er ist gekennzeichnet durch
  extreme Egozentrik und extreme Manipulationsfähigkeit. Und das kann Anne Goldmann besonders gut darstellen.
  Tobias Gohlis in der Reihe "Wort und Totschlag", Radio Bremen

  
Die in Wien lebende Autorin Anne Goldmann hat einen dichten, spannenden und ungewöhnlich anspruchsvollen Krimi geschrieben,
 der ohne die Aufgeregtheit und Plattheit so manch anderer Thriller auskommt. Die Presse
  
  
Vielleicht sollte man Lichtschacht gar nicht Thriller nennen. Es ist ein hocherleuchteter Gesellschaftsroman im Wolfspelz des
  Genres. Ein Entwicklungs- und Bildungsroman sicher auch. Anne Goldmann beherrscht die Kunst des detailstrotzenden und
  dennoch konzentrierten Erzählens. In ein Wimmelbild nach dem andern stellt sie ihre Figuren. Und in jedem ist das Böse versteckt,
  immer wieder neu. Selbst in ihren Augenwinkeln hat diese Geschichte mehr literarische Tiefenschärfe als andere im scheinbar
  ultrascharf gestellten Fokus. Ein sehr feines Buch. Elmar Krekeler, DIE WELT

 
Zusammen mit dem eher gemächlichen Erzähltempo führt das zu wenig Action, aber einer reizvollen, zart paranoiden Atmosphäre.
  Vor allem aber ist „Lichtschacht“, wie auch seine beiden Vorgängerromane, sorgfältig und mit leicht österreichischem, boden-  
  ständigem Zungenschlag erzählt. Kein Regionalkrimi, wie es Hunderte gibt, sondern ein präzises Milieubild.
  Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

 
Geniale Wiener Krimiparabel. Format

  Eine aufregende Spurensuche, ein Psychogramm, das erschreckt, eine Spirale scheinbar alltäglicher Gewalt. Alles passiert, und
  das bringt die Geschichte so faszinierend nahe, im dichten Häusergewirr der Altstadt, ohne dass Touristisches auch nur gestreift
  wird, in einem Wien der Wiener, atmosphärisch dicht, ohne Sehenswürdigkeiten und Denkmalpflege. Und trotzdem erfährt man
  eine Menge über Wiener Leben und Fakten, in der österreichischen Hochsprache, die sich einer anderen Melodie unterwirft als
  das deutsche Deutsch, ohne sich dialektischer Regionalvarianten zu bedienen. (…) Ein besonderer Kriminalroman, der subtil den
  Gefühlsmix aus Fremdsein, Angst und Überrumpelung einem bizarren Mörderspiel beimengt.
  Beatrix Kramlovsky, crime chronicles

 
Ein gelungener Thriller, ein Pageturner, klug und spannend zugleich. Nils Jensen, BUCHKULTUR

  Ein Zwei-Szenen-Trip. Zwei Welten, die für Leser/in auf den ersten Blick nur wenig miteinander zu tun haben, rollen unaufhörlich
  ihre Handlung mit den beteiligten Personen ab. Verbindendes Moment bzw. literarischer Kristallisationspunkt ist die Beobachtung
  der Hauptfigur Lena, die ihr Glück in Wien sucht und bemerkt, dass eben dieses nicht so leicht zu finden ist. Goldmann arbeitet
  den folgenden inneren Dialog ihrer Hauptfigur mitreißend heraus, ihren Kampf mit Ängsten, Verdrängungen und Schuldgefühlen.
  Ein Roman aus der Realität modernen gesellschaftlichen Lebens fern aller Schönfärbereien. Roman Schweidlenka, LitGes

  Gekonnt spitzt Anne Goldmann ihre Geschichte zu, versteht es, ganz ohne Effekthascherei eine zunehmend  beklemmende
  Atmosphäre aufzubauen. (...) Geschickt lenkt sie den Blick ihrer Leser auf dieses und jenes Detail der Geschichte - und führt sie
  damit prächtig an der Nase herum. Ein famoser Kriminalroman. Frank Rumpel, SWR2

  
Und so jagt man, wissend, ahnend, irrend, durch die Seiten, und muss sich fortlaufend zwingen, in angemessenem Tempo zu lesen,
  um nichts zu verpassen. Denn das Bedeutsame spielt sich mitunter in dezenter Beiläufigkeit ab, die unsere Beobachtungsgabe leicht
  beeinträchtigen kann. So eine Story ohne grelle Effekte aufzutischen, ist eine große Kunst.
  Michael Engelbrecht, manafonistas.de (Thriller of the Month, August 2014)  

  Grandios. Meike Dannenberg, BÜCHERmagazin

  Ein sehr unaufgeregter, sehr feiner, sehr ruhiger Roman mit wunderbar gezeichneten Figuren. Anne Goldmann hat so eine
  beobachtende, freundliche Distanz zu ihren Figuren, und das tut dem Roman wahnsinnig  gut. Das ist sehr spannend, sehr schön,
  sehr gut gemacht. Kirsten Reimers, Interview Lounge (Krimi-Buch-Tipp im Oktober)

  Spannung mit Melancholie in knappen Sätzen – ein tolles Buch. Brigitte WOMAN

  Goldmann gelingen auch hier schöne Szenen zu ihrem Leib- und Magenthema: Einsamkeit in der Stadt, das Leiden an der
  Isolation und Anonymität einerseits, das reale Risiko der Kontaktaufnahme andererseits. Denn in der anonymen Gesellschaft
  kann jeder Unauffällige ein Psychokiller sein. „Das Leben ist schmutzig“ und „Triangel“ sollte zuerst lesen, wer wissen möchte,
  wie Goldmann mit diesem Thema umgeht. Wer das getan hat, wird von „Lichtschacht“ sowieso nicht abzuhalten sein.
  Thomas Klingenmaier, StuttgarterZeitung

  
Mit großem Geschick gestaltet Anne Goldmann zwei, sich unterschwellig gegenseitig kommentierende, Erzählstränge. Die Frage
  nach der Identität des Mörders vermischt sich mit den problematischen Situationen in Lenas Beziehungsleben. Jeder scheint mit
  einem Mal verdächtig, und unschuldig ist eh niemand. (…) Hitchcocks „Fenster zum Hof“ kommt in den Sinn, aber auch die
  psychologischen Thriller einer Patricia Highsmith. Aber Anne Goldmann kopiert nicht, sondern erzählt ihre ganz eigene Geschichte.
  Und die ist höchst zeitgemäß. Joachim Feldmann, CULTurMAG

  Dass weder sie noch wir ihn (den Täter) erkennen, aber trotzdem kennenlernen, macht den Hauptreiz des Buches aus, das sehr
  wienerisch daherkommt, samt kurzem Österreichglossar, aber nie zum Regionalkrimi wird. ultimo auf draht

  Der neue Krimi von Anne Goldmann gehört zu den Büchern des Sommers, die Sie lesen sollten! Wienerin   
  


                                                                                                                                                                  


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